Samstag, 07 April 2012 02:00
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DerSchlachter.de

…ist ein Portfolio meines Spieler-Daseins. Ich blicke auf eine Spiel-Historie von 20 Jahren zurück. Angefangen hat alles mit einer Ping Pong Ping PongAtari-Konsole von meinem älteren Bruder und dem Klassiker Pong. Dieses doch recht einfache Spielprinzip konnte mich damals schon stundenlang fesseln.

Der folgende Klassiker faszinierte mich noch mehr, wie sollte es anders sein, so nannte auch ich damals einen Commodore 64 (C-64) mein eigen. Gekauft wurde mir der C-64 übrigens damals bei ALDI (1988), quasi der erste Discounter-PC für mich. Mitgeliefert wurde ein Spiel-Modul und ein Joystick. Ergänzt wurde mein „Brotkasten“ durch ein dazu gekauftes Floppy. Dieses wurde mit Spiele-Klassikern gefüllt, wie: ZackMcCracken, ManiacMansion, Indiana Jones, Katakis, International Karate+, Winter Games, Summer Games, California Games , Steinzeit Olympiade und, und, und. In dieser Zeit sind durch Man ist versucht Load"$",8 einzugebenmich unzählige Disketten und Joysticks verschlissen worden. Erste Erfahrung mit der Textverarbeitung sowie mit der Gestaltung von Bannern (war damals „In“) machte ich ebenso. Sehr zum Leidwesen meiner Eltern, machte mein 9-Nadeln-Drucker damals ziemlichen Krach, wenn man ihn über das Endlospapier gejagt hat. Das Erstellen von kleinen Basic-Programmen war natürlich ein Muss in der C-64-Clique.


Irgendwann kam dann der Wechsel zum Amiga 500. Für damalige Verhältnisse eine Höllenmaschine, was die Grafik betraf. Meine Spielesammlung beinhaltete wieder Perlen, wie: Elvira-Mistress oft the Dark, Pinball Dreams, Simpsons, Wings of Fury, Hurrican, Defender of the Crown, Monkey Island, Speedball 2, Fußball Manager und, und, und. Viel Zeit wurde im Freundeskreis mit kleinen Turnieren zu Speedball 2 oder dem Fußball Manager verbracht.Der Amiga 500, ein weiterer Brotkasten
Für die alltäglichen Schulaufgaben oder kleinen Programmierprojekte habe ich den Amiga 500 eigentlich nie wirklich genutzt. Für mich war der Computer ein reines Spielgerät.

Irgendwann, ich weiß nicht mehr ganz genau wann, kam der Hype mit dem Gameboy. Das Ersparte wurde sofort in das gute Stück investiert. Fesselnde Spiele gab es mit dem Meilenstein Tetris über das mitgeliefert Link-Kabel. Das Display mit den grün-schwarzen Farben hatte mich in seinen Bann gezogen. Damit begann auch das Interesse an den Videospielkonsolen. Es folgte das Super Nintendo und Topseller wie Street Fighter 2, Mortal Kombat, Tekken, Ridge Racer, Track and Field, Resident Evil usw. Es gab eine Vielzahl an Spielen, die es alleine und natürlich auch gegeneinander zu spielen galt. Verrückt war es damals schon mit Doom, für eine kleine Runde Deathmatch musste jeder einen Fernseher, Konsole und Spiel organisieren.

Das Sega Mega Drive nebst CD-Rom, ebenso ein 3DO sowie eine PlayStation 1 schmückten nach einiger Zeit mein Regal. Das Mega Drive war zur damaligen Zeit ein Konkurrenzprodukt zum SNES, hatte aber nicht wirklich die Referenzspiele, um die Spieler zu fesseln. Das Mega CD-Rom bot für damalige Verhältnisse natürlich bessere Grafik, allerdings war der Spiele-Nachschub mehr als mager. Ich hatte nur 2 oder 3 Spiele, eines davon war ein Cyberpunk-Adventures namens Snatcher, welches richtig gut war. Das Interesse zur Neubeschaffung von Spiel-Material flaute hingegen recht schnell wieder ab.


Das 3DO war, glaube ich, der größte Flop von der Anschaffung her, abgesehen vom Atari Jaguar, welches ich aber nie besessen habe. Groß angekündigt von Trip Hawkins, Mitbegründer von Electronic Arts, mit überragender Grafik, allerdings blieben die Hersteller von Spielen aus (keine Killerapplikationen). Der Untergang war somit vorprogrammiert.


Dieselbe Meinung hatte man bekanntlich auch vor der Einführung der PlayStation 1. Doch hier verfolgte Sony eine wirklich gut geführte PR-Kampagne und die Killerapplikationen (Tekken, Ridge Racer, Track and Field, Resident Evil) machten die Konsole zu einem „must have“. Wer was auf sich hielt, kaufte die Konsole.
Die erste Variante war noch mit einem Hitzeproblem behaftet, bei längeren Spieleabenden musste die PlayStation zur besseren Kühlung auf den Rücken gedreht werden. Rundum eine super Konsole und wie man sieht, geht bis heute das Konzept von Sony auf (PlayStation 3).

Am Rande machte ich noch Erfahrungen mit der PlayStation 2 und der XBox, doch aus beruflichen Gründen blieb die Zeit zum Spielen leider aus. Daher habe ich es auch nie geschafft, Kassenschlager dieser beiden Konsolen zu spielen.
Während dieser Zeit beschäftigte ich mich, zwangsläufig beruflich, wieder mit dem PC. In dieser Phase verschliss ich einen Pentium 2 200 MMX, AMD Duron 900, AMD 2000+, Pentium 4 3 Ghz, AMD X2 5000+, AMD X2 6000+ sowie einen Intel Core2Duo 8400.

Es begann die Zeit der Ego-Shooter und der Echtzeitstrategie. Es folgten viele spaßige LAN-Partys mit Freunden. LAN Party extremMit Einführung des Internets zu erschwinglichen Preisen und sehr beachtlichen Geschwindigkeiten wurde das LAN-Party-Gefühl oft überzeugend gut. Man tauschte sich über Teamspeak aus und zockte ununterbrochen.
Der Kontakt miteinander wurde durch Gründung der ersten Vereinigungen (Clan) gestärkt. Internetpräsenzen wurden erstellt, Avatare gestylt, Signaturen angefertigt - die Verbindung zum „Webdesign“ war hergestellt.
Bis zum heutigen Tage spiele ich immer noch gerne eine Runde mit meinen Freunden und Kollegen.

Damit möchte ich auch mein kurzes "Über mich" abschließen.

 

Gelesen 7098 mal Letzte Änderung am Samstag, 31 Mai 2014 08:32
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Aktuell wird an dem Zeitschriften-Projekt gearbeitet. Dass beinhaltet das erfassen der Tests, scannen der Cover und das erstellen eines Cover für die entsprechende Ausgabe.

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