Donnerstag, 30 Januar 2014 16:33

Universal Game Cases

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Die eigene Videospielsammlung wächst und gedeiht, findet ihren Platz in Regalen, Kisten, Schuhkartons oder in sonst irgendetwas. Das Sortieren der Videospiele, welche sich auf silbernen oder gar blauen Scheiben befinden, ist recht einfach. Selbige werden / wurden in widerstandsfähigen Verpackungen geliefert. Bei den Spielemodulen aus den 70gern, 80gern und 90ger Jahren hingegen war dies nicht immer der Fall. Eine Ausnahme bildet Sega, welche ihre Spielmodule für das Master System sowie für das Mega Drive  schon damals in solch einem robusten Material verpackten. Die Nintendo Jünger haben ihre Spiele in Pappschachteln bekommen. Diese, sofern sie den Versand schon überstanden hatten, wurden von ihren Besitzern nicht sonderlich pfleglich behandelt. Nur wenige dieser Pappboxen haben die Zeit bis heute überstanden. Was bleibt sind die nackten Module.  Daher sieht sich der Videospielsammler damit konfrontiert die Module in sogenannten Universal Game Cases (UGC) zu verstauen.

Das Internet bietet viele Informationen hierzu an, einige Möglichkeiten sich eigene UGC zu basteln möchte ich gerne an dieser Stelle dem geneigten Leser näher bringen. Eventuell entstehen hierdurch wieder eigene Ideen zur Sammlungsaufbewahrung.

UGC Boxen offiziell

Fangen wir doch einfach mit den "offiziellen" UGC Boxen an. Diese Boxen könnt ihr lediglich über aus den USA und den Niederlanden beziehen, eine Bezugsquelle aus Deutschland ist mir nicht bekannt (Stand: 16.01.2014).

Die Boxen aus den USA sind mit einem Stückpreis von 0,59 US-Cent grundsätzlich nicht teuer, rechnet man jedoch den Versand hinzu, steigen die kosten um ein vielfaches.  Verwandschaft oder sonstige Beziehungen in die USA klammere ich hiervon einmal aus, dass fällt für mich unter Sonderkonditionen.

Der Händler aus den Niederlanden bietet die selben UGC zu einem Stückpreis von 2,99 € (100 Stück werden ab und an zu einem Preis von 199€ angeboten, Versand exklusive) plus Versand an. Bei größeren Sammlungen kommt somit ein hoher monitärer Aufwand zur Archivierung der Videospiele  zusammen.

*Bildmaterial wurde mir von circuit-board Forenmitglied TuF zur Verfügung gestellt, ebenso eine Probehülle zum testen

Die Beschaffenheit der Hüllen ist ausreichend, dass Plastik ist nicht wesentlich empfindlicher als das von DVD und VHS Hüllen. Größter Mangel sind die vorgegebenen Halterung für die verschiedenen Modultypen. Diese umklammern das Modul nicht immer richtig. Es kann demnach beim Öffnen der UGC schon einmal vorkommen, dass einem das Modul entgegen springt. Positiv ist natürlcih hervorzuheben, dass durch die UGC ein einheitliches Bild für viele verschiedene Modultypen erreicht werden kann, lediglich bei der Covergestaltung heben sich die Typen von einander ab. Für diejenigen die nicht den Bezug zu einem Bildbearbeitungsprogramm haben, besteht die Möglichkeit bei www.thecoverproject.net passende, komplette Cover für viele verschiedene Systeme sich herunterzuladen.

 

Auf der folgenden Seite gehe ich auf diverse alternativen ein



Gelesen 24231 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 29 Mai 2014 20:21
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