Gameboy

Der Gameboy

Mit dem Gameboy fing meine Konsolenzeit erst richtig an. Schon recht angefixt vom NES hat mich der Gameboy mit seiner damaligen Grafik, Handhabung und Spieleangebot fasziniert. Mühsam habe ich mir ein paar DM (das ist die Währung vor dem Euro gewesen) zusammengespart und konnte ihn mir irgendwann in einem  Sommer in den 90er zulegen. Das gesparte hatte sogar noch für Super Mario Land gereicht. Das beim Gameboy mitgelieferte Link-Kabel wurde durch meine Freunde und mich mehr als ausgereizt. So spielten wir mitunter mehrere Stunden den Klassiker Tetris gegeneinander. Ersatzbatterien waren zu dieser Zeit natürlich Pflicht. Der kleine Handheld hat die Stromversorgung in Batterieform nur so verschlungen. Diverse Abenteuer als Mega Man, Zelda, Metroid wurden mit dem Handheld bestritten. Das auf den Markt gebrachte Zubehör ergänzte den Gameboy mal mehr oder weniger nützlich. So war die Beleuchtungsperipherie super geeignet um heimlich in den Abendstunden noch eine Runde zu spielen. Die Lupe hingegen verzerrte das Bild meist nur. Der Akku erlöste die meisten Spieler aber von der „Batterie-Massen-Hortung“. So konnte man nun in Ruhe an der heimischen Stromversorgung seine Spiele genießen. Batterien waren somit nur noch für den Außenbetrieb zwingend erforderlich. Mein Gameboy musste allerdings irgendwann den 16 Bit Konsolen weichen, so wurde er wieder zu Geld gemacht und es wurde in die neue Stationäre Generation investiert.

Den jetzigen Gameboy habe ich von einer Freundin mit den Worten „Was willst du mit dem ollen Ding“ erhalten. Nach ein wenig Reinigung und Erneuerung der Scheibe erstrahlt er nun wieder in einem mehr als akzeptablen Glanz. Ein paar Spieleperlen konnte ich schon über eBay ergattern. Mal schauen ob ich meine damaligen Klassiker alle wieder, zu einem annehmbaren Preis, zusammen bekomme.

 

   
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Huhu